NitrogenDensityDetection - Vorsprung durch Innovation

In Kooperation mit dem Sensorhersteller Gemtec wurde das UNIDIM NID entwickelt.

Bei dem neuen NID-Dichtheitsprüfverfahren wird mit einem Laserverfahren kontinuierlich die Stickstoffkonzentration in einer Prüfkammer bestimmt. Treten aus einem mit gewöhnlicher Luft oder Stickstoff befüllten Prüfling Stickstoffmoleküle aus, lassen sich diese aufgrund der sich ändernden Stickstoffkonzentratioin detektieren und in einer Leckrate darstellen.

Anwendungsbereiche des NID-Verfahrens

Das UNIDIM-NID ermöglicht den Nachweis von Leckagen bis 10-5 mbar*l/s, die herkömmlich nur mit teuren Spurgas- oder manuellen Unterwasser-Prüfverfahren zu ermitteln waren. Bei vollautomatischem Betriebseinsatz stellt das NID-System auch bei kurzen Prüfzeiten objektive und bedienerunabhängige Messwerte sicher. Da die Temperatur von Prüflingen verfahrensbedingt keinen Einfluss auf den Messprozess nimmt, liefert das NID-Verfahren selbst unter rauen Fertigungsbedingungen zuverlässige Ergebnisse. Das gilt insbesondere für Kunststoffteile, bei denen Temperatureinflüsse des Herstellprozesses oder He-Permeation eine Rolle spielen. Aber auch elastische Teile lassen sich mittels des NID-Verfahrens sicher auf Dichtheit prüfen.

Innovationspreis Rems-Murr 2014